Unser Weg vom 1. Boxerwelpen bis zur eigenen Zucht - Boxerwelpen von der Boxerhorde

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Unser Weg vom 1. Boxerwelpen bis zur eigenen Zucht

Wir über uns
(das sind mein Mann, meine Tochter, meine Mutter und Ich)

und wie wir zum Boxer kamen
In der letzten Nacht der Sommerferien 1990 schliefen wir, wie alle Tage in den Sommermonaten, in der Gartenlaube. Es war die erste Nacht in diesen Ferien, in der unsere Garten-Nachbaren (Verwandtschaft meines Mannes) mit ihrer Boxerhündin Gina von Desperado wieder zu Hause schliefen und prompt wurde bei uns eingebrochen.
Da ich damals gerade schwanger war und wir uns Gedanken machten, wie es im nächsten Sommer sein würde wenn noch ein kleines Baby bei uns schliefe, kamen wir zu dem Entschluss, dass wir einen Wachhund bräuchten.
Nach langem Bücherwälzen und unzähligen Gesprächen stand fest, wir kaufen uns einen Deutschen Boxer vom VDH -Züchter.
Ende Oktober 1990 zog dann unsere erste gelbe Hündin (Hermine vom Bullengraben) bei uns ein. Da ein größerer Hund auch Erziehung braucht, traten wir zum 1.1.1991 in den Boxer-Klub e.V. ein.
Im Februar darauf wurde dann unsere Tochter geboren und wir genossen die vielen Spaziergänge mit Hund und Kinderwagen, sowie die vielen Übungsstunden auf dem Hundeplatz.
Da unsere Hündin einen Spielgefährten brauchte und unsere Tochter schon 1,5 Jahre alt war, entschlossen wir uns unsere Familie um einen weiteren Boxer zu erweitern. Eine Bekannte ( Züchterin) vom Hundeplatz hatte gerade einen Wurf geplant und so zog dann nach einigen Wochen noch eine gestromte Hündin (Akira vom Boxer-Horst) bei uns ein. Mit ihr dehnten sich auch unsere Aufenthalte auf Hundeplätzen und Fährtengeländen aus, da mein Mann mit ihr erfolgreich Hundesport ausübte. Und frische Luft tut ja bekanntlich der ganzen Familie gut.
Nach dem Tod unserer ersten Hündin wurde im Familienrat beschlossen sich wieder einen zweiten Boxer anzuschaffen. Da diesmal wegen Ferienplanung (wir hatten da schließlich schon ein Schulkind) eine Boxerhündin nach Wurfdatum gekauft werden musste, verging erst einmal eine lange Zeit in der wir mit suchen beschäftigt waren. Wir hatten sehr viel Glück und fanden etwas Passendes mit der gelben Hündin Fantasia vom Ostwestfalendamm, welche unsere Familie fortan bereicherte. Mit ihr kam auch ich auf den Geschmack des Hundesports und absolvierte mit ihr etliche Prüfungen.
Im letzten Quartal 2002 entschlossen wir uns dann unsere Wohnsituation zu ändern und  uns außerhalb von Berlin in der Siedlung Schönwalde ein Haus zu bauen. Mit diesen Entschluss und der Aussicht auf viel Platz kam dann schließlich die gelbe Hündin Quadriga vom Boxerkamp hinzu.
Unsere Zweite Boxerhündin, Akira, starb kurz vor dem Einzug ins neue Haus. Nach längerer Pause und Wunsch unserer Tochter, die inzwischen schon auf der Oberschule war, brachten wir wieder etwas Farbe in unsere Familie mit der gestromten Hündin .
Das Grundstück war inzwischen fast fertig bepflanzt und man hat immer noch Platz. So machte 4 Jahre später der nächste Welpe, die gestromte Hündin Belana von Preussens Gloria, die nun vierköpfige Horde komplett.
Leider gingen zwei unserer Hunde im Abstand von nur einem halben Jahr von uns.
Wie der Zufall es wollte, verguckten wir uns auf der Ausstellung 2010 in Königs Wusterhausen, in die gelbe Boxerhündin Voila vom Boxerkamp und kamen dann mit unseren Beiden und einem Welpen wieder zu Hause an.
Nach dem Tod einer guten Bekannten zog noch 2011 eine 9-jährige gelbe Hündin bei uns, beziehungsweise in die Einlieger-Wohnung meiner Mutter ein. So müssen sich jetzt unsere Hunde am Vormittag die Aufmerksamkeit meiner Mutter teilen.
Da wir schon seit einigen Jahren einen Wurf geplant haben, aber die Voraussetzungen noch nicht optimal waren, hat es dieses Mal endlich geklappt. Wir haben eine Hündin die alle Voraussetzungen einer Zuchthündin erfüllt, den passenden Deckrüden gefunden und genug Urlaub bzw. Semesterferien.
Jetzt sind wir in guter Hoffnung. :-) 

Am 01. August 2012 war es dann endlich soweit, um 4.50 wurde unser erstes Boxermädchen geboren. Unsere Belana machte das einfach alles wunderbar, so dass sie am Ende des Vormittags schließlich Mutter von Alboin, Aria-Alsuna, Arktis, Arwen, Asti, Atlantis und Avanti war.
In den ganzen 8 Wochen kümmerte sie sich hervorragend um Ihren Nachwuchs. Unsere Hündinnen Eowyn und Voila durften ihr dann später bei der Aufzucht helfen. Uns hat die Aufzucht unseres A-Wurfes ebenfalls sehr viel Spaß gemacht.
Dabei haben wir viele nette Leute kenngelernt, aber auch teilweise sehr merkwürdige Anrufe erhalten und auf angekündigte Interessenten gewartet, die dann ohne Abzusagen einfach nicht erschienen sind.
Trotz allem haben wir für Alboin, Aria-Alsuna, Arktis, Arwen und Asti wundervolle neue Menschen gefunden. Da wir uns nicht einigen konnten sind schließlich Atlantis und Avanti bei uns geblieben. Mal sehen was aus ihnen wird. Eins ist jedenfalls klar – jetzt haben wir wieder eine große Horde zu Hause.
Wann wir wieder einen Wurf großziehen werden, wird die Zukunft zeigen.


Im Herbst 2013 verstarb mit über 11 Jahren Easy, die inzwischen Hündin meiner Mutter.

Und das Schicksal schreibt manchmal merkwürdige Geschichten:
Asti musste abgegeben werden und so vergrößerte sich unsere Horde mal wieder. Also wurde der Platz bei meiner Mutter in der Einliegerwohnung wieder neu vergeben. Die Beiden entwickeln sich so langsam zum „Green-Team“.


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü